Systemische Mediation
Hierbei handelt es sich um ein strukturiertes Verfahren zur konstruktiven Klärung von Konflikten, das auf den Grundannahmen des systemischen Denkens basiert. Sie betrachtet Konflikte nicht isoliert zwischen zwei Personen, sondern als Teil eines größeren Beziehungs- und Kommunikationssystems.
Konflikte entstehen selten durch „falsches“ Verhalten einzelner Beteiligter. Aus systemischer Sicht sind sie vielmehr Ausdruck wechselseitiger Erwartungen, Rollen, Muster und Dynamiken. Systemische Mediation hilft dabei, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf scheinbar festgefahrene Situationen zu eröffnen.
Im Mittelpunkt stehen:
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das Verstehen der jeweiligen Sichtweisen
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das Erkennen von Interaktions- und Kommunikationsmustern
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die Klärung von Bedürfnissen, Interessen und Motiven
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die Entwicklung tragfähiger, eigenverantwortlicher Lösungen
Die Mediatorin bzw. der Mediator nimmt dabei eine allparteiliche Haltung ein. Das bedeutet, dass keine Partei bevorzugt wird, sondern jede Perspektive gleichermaßen Raum erhält. Ziel ist es nicht, Schuld zu klären, sondern Verständigung zu ermöglichen.
